Gästebuch

Lob, Tadel, Kritk, Zustimmung? Hier können Sie Ihre Gedanken weiterleiten - ich freue mich!

Ihre Mitteilung


 

Eintrag von klaus-peter dorrn, klaus-peter-dorrn@t-online.de am 18.01.2014

Hallo, hatten Sie schon mal daran gedacht, daß die Katholische Kirche nicht nur damals im Mittelalter den Wissenschaftsbetrieb störte sondern heute es viel mehr tut als je zuvor? Ist Ihnen nicht aufgefallen, wieviele Jesuiten bzw. Priester heute Physiker sind, die mit ihrem "probabilistischen" Sprachgebrauch versuchen zu "beweisen", daß es "höchstwahrscheinlich" ist, daß es einen persönlichen Gott gäbe. Ich sehe bei aller Kritik, die gegen Relativität, Urknall, Quanten usw. gehalten wird, den Faktor der Kirche völlig ausgeblendet. Können Sie sich vorstellen, daß es Absicht ist, den Wissenschaftsbetrieb diffus zu halten, mit dem Ergebnis, daß Sie im Gästebuch eine Eintragung eines Oliver Gerlachs finden? Beste Grüße

Eintrag von H.D.Franke, biolifestyle@t-online.de am 13.06.2013

Quantenphysik ist angewandte Theorie komplexer Zahlen, Quaternionen. Komplexe Zahlen sind geordnete reelle Zahlrn, die durch die Ordnung einen Freiheitsgrad verlieren, nämlich grösser oder kleiner zu sein als eine andere komplexe Zahl. Nun frage ich mich soll ich eher komplexen Zahlen oder Quantenmechanik trauen oder beiden oder beiden nicht? Irgendwie erscheint mir Kritikalität selbstorganisierender Systeme sinnvoller selbst mit komplexen Dimensionen.

Eintrag von H.-J. Caspar, hpts@hjcaspar.de am 16.02.2013

Sehr geehrter Herr Ripota! Auf Ihrer Seite "Pysik ohne Mysik" steht: "Nach diesem Modell ist das Elektron kein unendlich kleines Teilchen, sondern ein Ring aus Energie, die mit Lichtgeschwindigkeit das Zentrum umkreist." Das empfinde i c h als reine Mystik. Mit freundlichem GruĂź, Hans-JĂĽrgen Caspar

Eintrag von Sylvia Junglas, Sylvia-junglas@web.de am 02.01.2013

Hallo erstmal, also ich muss ehrlich zu geben was ich bis jetzt hier gelesen habe, war wirklich sehr interessant. Das habe sogar ich verstanden und das obwohl ich nur ein Laie auf diesem Gbiet bin und das ganze mit Astronomie, Physik und Quaten Mechanik nur als Hobby betreibe und das schon seit mindestens 10-15 Jahren, und ich bin im Jahr 1991 geboren. Also man kann mir das ruhig Glauben ich mache das schon seit ich ein Kind war weil ich mich sehr dafür interessiere und damals mein Vater mich da zu gebracht weil auch er sich für Astronomie interessiert. Also das ist eine super Seite wer hier nur Negative Sachen schreibt der brauch erst gar nicht was zu sagen den das für schlussfolgerisch zu gar nichts. Ich bin jetzt 21 Jahre alt und hab mir so einiges an Wissen angeignet, wenn auch noch lang nicht alles aber man lernt ja nie aus und Wissen ist auch die größeste Macht des Menschen im Universum.

Eintrag von Rainer Galdes, rg47@gmx.de am 10.04.2012

Sehr geehrter Herr Ripota, (01) Sie schreiben, dass Niels Bohr und alle Anhänger der orthodoxen Quantenphysik, also nach Ihren Worten fast alle Physiker behaupten, dass ein Elektron eine Welle ist. In keinem der modernen, gängigen Standardbücher der Physik konnte ich eine Bestätigung für Ihre Behauptung finden. Bitte überzeugen Sie mich vom Gegenteil, indem Sie mir eine solche Fundstelle in einem modernen Standardphysikbuch belegen. (Nebenbei bemerkt, es wird Ihnen nicht mal gelingen, eine solche Fundstelle in einem der heutzutage gebräuchlichen Schulphysikbücher für die Oberstufe zu finden. (02) Sie bemängeln zu Recht meine Ausführung, dass den Physikern die mathematische Beschreibung der Physik allein schon genügt. Hier muss ich mich korrigieren. Ich habe es eigentlich anders ausdrücken wollen. Selbstverständlich versuchen Physiker, den mathematischen Symbolen auch eine reale Entität zuzuordnen. Wo es ihnen gelingt, wird das auch getan. Wo es ihnen nicht gelungen ist, wird aber dennoch die mathematische Beschreibung nicht einfach fallen gelassen, sondern durchaus mit dieser weitergearbeitet. Biespielsweise konnte dem Begriff "Wahrscheinlichkeitsamplitude" keine reale Entität gegenübergestellt werden, sehr wohl aber dem Quadrat der Wahrscheinlichkeitsamplitude. (03) Dass sich jedem Elektron eine Wellenfunktion zuordnen lässt, ist der heutige Kenntnisstand der Quantenphysik. (Das heißt noch lange nicht, dass ein Elektron eine Welle ist!) Diese Wellenfunktion hängt von verschiedenen Randbedingungen ab, z.B. von der, auf wie vielen Wegen ein Elektron von einer Quelle zu einem Detektor gelangen kann. Die Wellenfunktion eines Elektrons "auf seinem Weg" durch einen Einzelspalt sieht anders aus, als die entsprechende Wellenfunktion für einen Doppelspalt. Aus der Wellenfunktion eines Elektrons lässt sich das Quadrat der Wellenamplitude und damit die Antreffwahrscheinlichkeit des Elektrons in einem Detektor AUF MATHEMATISCHEM WEG vorausberechnen und IM EXPERIMENT eindeutig belegen. Es mag Ihnen nicht passen, dass der Wellenfunktion keine reale Entität zugeordnet werden kann. Für die Antreffwahrscheinlichkeit gilt dies aber nicht. Wo ist also Ihr Problem? Sollten die Physiker die Wellenmechanik nicht mehr anwenden und damit auf wichtige, darauf aufbauende Erkenntnisse verzichten, nur weil nicht allen mathematischen Symbolen eine reale Entsprechung zugeordnet werden kann? Ich meine nicht! (Sonst würde mein auf moderner Halbleiterphysik beruhender Rechner keinen Gästebucheintrag bei Ihnen hinterlassen können. Ihr Gästebuch und Ihre Homepage gäbe es dann aber auch gar nicht.) (04) Eine letzte Frage: Können Sie mir wirklich genau sagen, was ein Elektron ist, vielleicht, wie es aussieht oder wo es sich befindet oder nicht befindet? Wenn nicht, dann müsste nach Ihrer Logik der Begriff des Elektrons, mehr noch das Konzept des Elektrons aus der Physik verbannt werden. Das Gleiche können wir für so ziemlich alle wichtigen Begriffe der Physik machen oder können Sie mir widerspruchsfrei die Frage beantworten, was "Kraft" ist und was "Energie" ist?

Eintrag von Reiner Galdes, rg47@gmx.de am 02.04.2012

Sehr geehrter Herr Ripota, ich habe mir Ihre Abhandlung über Quanten durchgelesen. Am Beispiel des Elektrons, das mit sich selbst interferiert, versuchen Sie die Quantenphysik ins Lächerliche zu ziehen. Fakt ist, wie Sie ja selbst einräumen, dass beim Doppelspaltversuch mit Elektronen ein Interferenzmuster sichtbar wird. Dieses Muster kann mit Hilfe von Wellengleichungen erklärt werden. Sie als Physiker müssten doch wissen, dass es eine rein mathematische Beschreibung ist. Kein Physiker behauptet, dass ein Elektron eine Welle IST. Es wird lediglich davon gesprochen, dass es sich aus Sicht der mathematischen Beschreibung wie eine Welle verhält. Die daraus resultierende Formel ermöglicht die Vorhersage der Doppelspaltinterferenz (Lage der Minima und Maxima). Weitere Schlussfolgerungen ermöglichen dann auch die korrekte Vorhersage der Interferenzmuster beim Mehrfachspalt oder Gitter. Das reicht den Physikern. Sich vorzustellen wie ein Elektron "denn nun wirklich aussieht" ist überhaupt nicht notwendig. So billige Bemerkungen wie "Kommt es [das Elektron] an die Spalten, schaut es nach, ob einer oder zwei vorhanden sind. Flugs verwandelt es sich in eine Welle, aber nur bei zwei Spalten!" sind doch längst abgegessen. Solche Bemerkungen werden doch nur Anfängern vermittelt, damit diese sich erst mal kräftig wundern und anfangen über dieses Problem nachzudenken. Sie müssten doch sehr wohl wissen, dass der sogenannte Welle-Teilchen-Dualismus in der mathematischen Beschreibung der Quantenmechanik überhaupt keine Rolle mehr spielt. Lediglich auf der sprachlichen Ebene gibt es die Problematik. Mir gefällt die Formulierung "Ein Elektron interferiert mit sich selbst." auch nicht, aber deshalb ist noch lange nicht die mathematische Beschreibung der Quantenphysik und ihre Vorhersagekraft auf physikalische Messergebnisse als falsch bewiesen. Im Übrigen kommt es selbstverständlich auch dann zur Ausbildung von Interferenzmustern, wenn es nur einen Spalt gibt. Auch das sollten sie wissen und nicht einfach unterschlagen. Auch daher passt Ihre Formulierung nicht, dass sich das Elektron "flugs in eine Welle verwandelt". Viele Grüße R. G. "Kein Physiker behauptet, dass ein Elektron eine Welle IST." Niels Bohr behauptet das und alle Anhänger der orthodoxen Quantenphysik, also fast alle Physiker. Wenn es den Physikern reicht, die Welt mathematisch zu beschreiben, können wir ja auch wieder zum ptolemäischen Weltsystem zurückkehren. Dem alten Herrn aus der Antike reichte es eben auch, die Planetenbahnen korrekt zu beschreiben, mehr wollte er nicht. Wenn die Physik als einzige Aufgabe die Aufstellung von Formeln hätte, mit denen man die Welt mehr oder minder korrekt beschreiben kann, wäre sie keine Wissenschaft. Denn allein mit Formeln ist kein Verständnis und auch kein Fortschritt möglich - wir wissen ja gar nicht, was hinter den Symbolen steckt, also wissen wir auch nicht, unter welchen Umständen die Formeln angewandt werden dürfen. Stimmen sie, ohne dass wir sie verstehen, ist dies reiner Zufall. Die anthropogene Sprache der Physik ("Ein Elektron interferiert mit sich selbst"), die Sie zu Recht bemängeln, stammt nicht von mir, sondern von den Physikern. Und wenn sowas in Lehrbüchern steht (und in Enzyklopädien, und auch in der Fachliteratur!), dann wird es auch geglaubt. Aber: Ich habe diese Sprache nicht erfunden! -Peter Ripota-

Eintrag von Dass die QT unendlich falsch sei am 18.12.2010

Stichwort Renormierung ist ein guter Ansatz. Jedoch ist nicht die QT falsch, sondern unser Weltbild. Die jetzige Physik spricht der Welt ihre Unendlichkeiten ab und kĂĽrzt sie einfach weg. So gehts natĂĽrlich nicht. Zum Rechnen gut, Ergebniss tip-top. QT durchaus richtig. Sehr viel richtiger als wir und Kleingeister wie Sie denken.

Eintrag von Herbert MĂĽller, muellerkonstruktionen@t-online.de am 03.06.2010

Endlich jemand der es wagt diesen Fortschrittshemmenden Einsteinkult zu hinterfragen!

Eintrag von Peter Wallrodt, peter.wallrodt@kabelmail.de am 17.04.2010

Oliver Gerlach trifft den Nagel auf den Kopf. Jedoch sollte ihm klar sein, dass die erhoffte Anerkennung der Falschheit der Relativitätstheorie nicht stattfinden wird. Auch beim CERN-Projekt hat die Unvernunft gewonnen. Die Erkenntnisse der Experimente waren gleich null, viel Geld wurde vergeudet. Auch die Gegner der Urknalltheorie werden mit Geldmitteln zum Schweigen gebracht. So kann Wissenschaft nicht funktionieren. Ganz zu schweigen von den Besserwissern, die Zeitreisen für möglich halten und andere abenteuerliche und falsche Behauptungen aufstellen. Meist haben sie die Informationen aus zweiter Hand. Was also sollen wir als "kleine Lichter" tun. Können wir das Elend überhaupt stoppen, oder sind wir der Gier der Gesellschaft ausgeliefert ? Ich empfinde es als Tragik, das es im Bereich der Computertechnologie praktisch keine Grenzen gibt, denn genau diese Tatsache führt zu weitaus mehr Problemen, als durch diese Technologe gelöst werden. Also, Oliver, mach konkrete Vorschläge, wie man sich wehren kann. Sonst werden deine guten Ideen im Sand verlaufen. Was die Zukunft des Menschen betrifft : Es ist schwer zu sagen, ob er eine hat. Eines jedoch steht fest : Es wird zunehmend schwieriger, in der Gesellschaft zu bestehen, denn man braucht immer mehr Glück, nicht in die Fänge der uferlos anwachsenden Kriminalität zu gelangen. Wenn man nach 2000 geboren ist und trotzdem alt wird, kann man von sich behaupten, ein kleines Wunder vollbracht zu haben.

Eintrag von Oliver Gerlach, oliver-gerlach@t-online.de am 20.01.2010

Als junger Mensch empfinde ich eine subjektive Perspektivlosigkeit. Wie soll es mit unserer Gesellschaft weitergehen, welche Zukunft bietet uns diese Welt? Das etablierte Wirtschaftssystem scheint im Zusammenbruch begriffen, weckt jedenfalls nicht gerade Enthusiasmus, was ein engagieren in eine fruchtbare wirtschaftliche Zukunft betrifft. Die politische Entwicklung durch Globalisierung geht in eine Richtung, die jedes Individuum immer weiter durch bürokratische Gesetze einschränkt, neue Ideen immer schwerer durchsetzbar macht und den Eindruck erweckt, dass jeder Lebensbereich immer stärker kontrolliert werden soll. Die etablierte Wissenschaft verbaut mit ihrer Dogmatisiererei jeden noch so vielversprechenden neuen Ansatz, ob in der Medizin, der Physik, der Biologie, obwohl ihr eine herausragende Rolle für die Zukunftsgestaltung der Gesellschaft wesentlich sein müsste. All diese Entwicklungen summieren sich auf eine Art und Weise, die einen leichter resignieren lassen, als produktiv und voller Tatendrang in die Zukunft zu sehen, gerade wenn man sein Leben noch vor sich hat. Das Überleben wird täglich schwieriger, obwohl der gesunde Menschenverstand eigentlich postuliert, dass das Leben in einer fortschrittlichen Gesellschaft täglich leichter und besser werden müsste - zumindest für den "Nachwuchs". Dies ist aber offensichtlich nicht der Fall. Ich frage mich also: Woran liegt das? Meiner Meinung nach ist die offene und freie Wissenschaft jeder Fachrichtung ausschlaggebend für die Eröffnung und den Erhalt attraktiver Perspektiven in der Gesellschaft. Freie Wissenschaft "produziert" Fortschritt (=Zukunft) für alle. Aber irgendetwas bremst diese Produktion. Als grössten "Bremsfaktor" im wissenschaftlichen Denken habe ich die Einsteinschen Relativitätstheorien herausgesondert. Mir wurde klar, dass eine echte, freie wissenschaftliche Zukunft nur garantiert werden kann, wenn diese Theorien fallen bzw. an die gebührende Stelle gesetzt werden. Ohne tiefere Physikkenntnisse, ausgestattet mit meinem gesunden Menschenverstand, viel Erfahrung im praktischen experimentieren und der Einstellung, Authorität nicht einfach abzugeben, wollte ich mich an die Widerlegung dieser Theorien machen. Wie sich dann sehr schnell beim recherchieren herausstellte - auch dank Ihrer Internetseite - , sind diese Theorien schon längst praktisch und theoretisch widerlegt, nur die Öffentlichkeit (und auch ich) weiss davon nichts. Einerseits bin ich sehr froh, dass die Relativitätstheorie ausser mir auch noch andere Gegner hat. So blieb mir die - wahrscheinlich lebenslange - Aufgabe der Widerlegung der Theorie durch mich selbst erspart. Andererseits ist die Erkenntnis, dass diese Theorie schon von vielen wirklichen Fachleuten widerlegt wurde, noch ernüchternder. Dadurch wird offensichtlich, dass es sich nicht um einen echten Fehler Einsteins handelt, sondern um ein absichtliches installieren dieser fehlerhaften Theorie in die theoretische Physik. Das Problem ist also noch größer, als ich erwartet hatte. Außerdem bleibt in allen Kritiken der Relativitätstheorie die wichtige Frage offen, was an ihre Stelle treten soll, wenn sie auch öffentlich widerlegt ist. Sie nimmt doch sehr viel Raum in der Denkweise moderner Wissenschaft ein. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie einfach gestrichen werden kann, ohne wiederum negative Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft zu haben. Auf Internetseiten, die sich mit der Kritik an der Relativitätstheorie beschäftigen, ist von alternativen Theorien wenig die Rede. Will man aber Nägel mit Köpfen machen, ist es unausweichlich, sich auch Gedanken darüber zu machen, was nach der Relativitätstheorie kommt. Anders ausgedrückt: Wo ist der Punkt, an dem die Physik den falschen Weg Richtung "Relativität" eingeschlagen hat und wohin würde er führen, wenn man woanders abbiegt? Welcher Weg wäre der richtige? Was denken Sie? Lieber Herr Ripota, ich habe sehr viel aus der Lektüre Ihrer Veröffentlichungen im Internet gelernt. Es ist eine sehr wichtige Arbeit, die Sie tun. Ich habe aber das Gefühl, dass der Ernst der Lage nicht angemessen erkannt wird. Das Problem der Relativitätstheorie wird auf einer intelektuellen, theoretisch-technischen Ebene angegangen (auch bei allen anderen Autoren, die ich finden konnte) und klammert die gesellschaftlichen Auswirkungen aus. Die Konsequenzen für die Entwicklung der Gesellschaft, die aus einem weiteren Anhaften an der Relativitätstheorie resultieren, werden meiner Meinung nach nicht richtig eingeschätzt. Falls irgendwann die Relativitätstheorie öffentlich widerlegt und die moderne Wissenschaft dadurch wider auf die "Beine" gestellt würde, wäre ein entscheidender Schritt in Richtung offener und freier Zukunft getan. Die Verantwortungslosigkeit der herrschenden Wissenschaft ist unbeschreiblich und hat äußerst destruktive Auswirkungen auf die Zukunft der Menschen - und damit auch gerade auf die Perspektiven der jungen Leute. Dieses Problem empfinde ich als absolut primär. Es muss gelöst werden - und zwar bald. Ich bin entschlossen, an diesem Problem zu arbeiten, egal wie schwierig es ist und wie lange es dauert. Das gibt mir persönlich schon neue Perspektiven und neuen Mut. Ich hoffe, es ist mir gelungen, meine Sicht der Problematik nachvollziehbar zu schildern. Ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich in der Relativitätstheorie DIE Ursache für alles menschliche Elend sehe; da gibt es noch genügend andere. Jedoch steht dieses Problem ganz oben auf der Liste, will man fruchtbaren Fortschritt auf lange Sicht garantieren. Falls Sie in meinen Ausführungen Denkfehler sehen, würde ich mich freuen, wenn Sie mir Ihre Sicht schildern könnten. Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Lebens; sie sollten es auch beherrschen. (Wilhelm Reich) Vielen Dank und freundliche Grüße Oliver Gerlach Lieber Herr Gerlach, Ihre Worte stimmen traurig, denn es zeigt, dass die Auseinandersetzung mit Einstein nicht nur ein akademisches Problem ist, sondern sogar die Karriere der Jugend ruinieren kann. Das ist letzten Endes nicht nur eine schreckliche Sache für denjenigen, der an die Wissenschaft glaubt; es ist auch ein Verlust für das Land, weil dadurch kreative Geister von der Wissenschaft abgehalten oder aus ihr vertrieben werden. Als Einzelner kann man wenig dagegen unternehmen, innerhalb eines Vereins schon eher. Darum mein konkreter Vorschlag: Werden Sie Mitglied bei uns: http://wissenschaftliche-physik.com/ Auch wir haben wenig Schlagkraft, aber da sind Sie wenigstens unter Gleichgesinnten. Zudem gibt es eine Gesellschaft, das "Projekt G.O. Müller", welche auf juristische Weise versucht, gegen die akademische Mafia anzugehen, bisher mit mäßigem Erfolg. Aber immerhin, Sie sehen, es geschieht auch was. Und wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich Ihre Worte gerne auf meinem Gästebuch veröffentlichen. Bleiben Sie dran! -Peter Ripota- Lieber Herr Ripota, es wäre für mich wirklich wichtig, zu erfahren, was Sie persönlich für eine Alternative zur relativistischen Wissenschaft vorschlagen würden. Unsere Bemühungen können nur fruchtbar sein, wenn wir zu unserer Kritik auch eine bessere Lösung anbieten können. Mit freundlichen Grüssen Oliver Gerlach Auf Alternativen bin ich nicht eingegangen, weil wir keine brauchen. Für das Null-Resultat des Michelson-Morley-Versuchs gibt es mehrere Erklärungen, die in unserer Vereinsrunde ausführlich diskutiert wurden. Damit entfällt die Notwendigkeit einer Längenkontraktion. Außerdem hat schon der Sagnac-Versuch gezeigt, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht Beobachter unabhängig ist. Damit entfällt die Notwendigkeit einer Zeitstreckung. Also bleibt von der Speziellen Relativitätstheorie nichts übrig, und sie wird völlig überflüssig. Die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) krankt daran, dass das elementarste physikalische Prinzip verletzt ist, nämlich das Prinzip von der Energieerhaltung. Zudem hat sich herausgestellt, dass der Raum überall flach ist, eine Theorie des gekrümmten Raums also überflüssig ist. Die Schwerkraft kann nach Newton bestens berechnet werden (was die NASA z.B. immer perfekt erreicht hat), und sonstige Effekte, die sich aus seinen Formeln ergeben, sind Chimären. So hat man bisher kein einziges Schwarzes Loch im Sinne der ART gefunden, auch wenn das immer wieder behauptet wird. Fazit: Auch die ART brauchen wir nicht. Deswegen bin ich auf Alternativen nicht eingegangen. -Peter Ripota- Hallo Herr Ripota, Was die Alternativen betrifft: Sie gehen davon aus, dass die RTs erstazlos gestrichen werden können. Als Bezugssystem dient dann wieder der Raum, also der Äther. Könnte man das so sagen? In der Zwischenzeit habe ich mich mit dem "Foren-Theater" beschäftigt. Herr Friebe und Frau Lopez haben anscheinend in verschiedenen Internetforen antirelativistische Threads eröffnet. Daraufhin wurden sie von einigen Personen, die immer unter Pseudonymen schreiben, persönlich angegriffen und verleumdet. Ich habe auch die Einträge im "relativ-kritisch.net" betreffend Ihrer Person und Ihrer wissenschaftlichen Ausbildung bemerkt. Es gibt also eine Personengruppe, die sich nicht scheut, Kritiker auf irrationale und höchst unwissenschaftliche Weise persönlich anzugreifen und ihre Glaubwürdigkeit "systematisch" zu untergraben. Dabei wird nicht einmal auf der Homepage von relativ-kritisch auf objektiver Ebene auf die Kritik an der RT eingegangen. Mit dem Argument, dass die Kritiker "Pseudowissenschaftler" sind und einfach durch "unzureichende Ausbildung" nicht in der Lage wären, die RTs zu verstehen, soll alle Kritik auf sehr infantiler Art vorgebeugt werden. Desweiteren werden themenferne Argumente wie z. B. Antisemitismus, Sektenbildung oder Geisteskrankheit vorgebracht. Was hat dies mit wissenschaftlicher Diskussion zu tun? Wenn einem Diskussionspartner alle rationalen Argumente ausgegangen sind, er aber aus irrationalen Gründen weiter an seinen Theorien festhält, bleibt ihm nur noch übrig, auf persönlicher Ebene den Kritiker unglaubwürdig zu machen. Das schlimme ist, dass diese Taktik funktioniert! Der "Massenmensch" hat besseres zu tun, als sich bei dieser verworrenen Sachlage für eine Partei zu entscheiden, er wendet sich ab und überlässt dem "Profi" die Authorität. Ich habe das Gefühl, dass die RT-Anhänger durch ihr "Verständnis" der RTs Minderwertigkeitsgefühle kompensieren. Außerdem handelt es sich ja oft um promovierte Wissenschaftler, die ihr ganzes Leben und ihre ganze Energie in ihren Abschluss gesteckt haben. Sie verdienen ihr Geld mit den RTs. Selbst wenn ihnen irgendwann die Ahnung kommen sollte, dass die RTs falsch sind, müssten sie diese Erkenntnis unterdrücken, um ihr Lebenswerk zu retten. Die Situation ist dermassen verfahren und schwierig. Nur die Dringlichkeit dieses Riesenproblems hält mich davon ab, mich abzuwenden. Ich sehe überhaupt keinen Ausweg. Was sollen wir tun? Welche Schritte können wir einleiten, um wenigstens in sehr langfristiger Zukunft einen Umschwung zu erreichen? Grüsse Oliver Gerlach Was die Diffamierungsversuche betrifft, kann ich Ihnen nur zustimmen: Was hat das Anzweifeln akademischer Grade mit Wissenschaft zu tun? Wobei sich die Frage erhebt: Wer steckt dahinter als treibende Kraft, wer hat das aus welchen Motiven ins Leben gerufen, vielleicht sogar: Wer bezahlt diese Typen? Leider wird das Ganze zu einem Kampf, und dabei muss man sich zweierlei überlegen: (1) Gegen wen kämpfe ich, oder wen versuche ich, für mich zu gewinnen (z.B. bei einem Wahlkampf)? (2) Welche Mittel wende ich an? Lieder sind sich die vernünftigen Physiker in dieser Hinsicht nicht einig. Es hat keinen Sinn, einen gestandenen Physiker vom Unsinn der Einsteinschen Thesen zu überzeugen. Also muss man sich an Laien, an die Jugend und eventuell an Entscheidungsträger wenden. Und bei den Mitteln sollte man auf jeden Fall Mathematik und Logik meiden, denn da kommt man sofort in Teufels Küche. Schließlich ist die SRT widersprüchlich, mit ihr kann man alles beweisen, auch das Gegenteil, und die Argumente werden zunehmend spitzfindiger. Am besten versucht man es mit gesundem Menschenverstand und einfachen, anschaulichen Beispielen. Deswegen verwende ich so gerne das Gartenzaun-Paradoxon (kein Paradoxon, sondern ein echter Widerspruch), und sonst nichts. Also: Nicht den Mut verlieren! -Peter Ripota-

Eintrag von Dr. Yorck M. Oebike, Bad Homburg, dy-na-mo@gmx.de am 13.05.2009

Sehr geehrter Herr Ripota, (13.05.2009) Sie haben, wie ich lese, Mathematik und Physik studiert. Vielleicht können Sie mir helfen. Ich habe mich vor knapp 3 Jahren mit einem Problem der Zahlentheorie (Primzahlen) befasst. Meine Fragen wären gleich zwei in diesem Zusammenhang, wenn Sie erlauben: 1) Ist Ihnen in den letzten Jahren zufällig zu Ohren gekommen, ob jemand eine sog. Primzahlformel entdeckt und publiziert hat, also eine Formel, aus der letztendlich nur (!) und sämtliche (!) Primzahlen hervorgehen. Meine jüngsten Daten (aus dem Internet) stammen von 2007, denengemäß es keine derartige Primzahlformel geben soll. 2) Wie ist Ihr Eindruck? Gibt es mehr Mathematiker, vor allem Zahlentheoretiker, die keinen Grund zu der Hoffnung sehen, dass jemals eine - wie oben definierte - Primzahlformel erstellt werden kann, oder stehen die meisten dem Problem offen gegenüber? Nach dem Motto: Warum soll ein solche nicht möglich sein? Über Antworten auf beide Fragen würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen, Oebike. Würde eine Formel entdeckt, die alle Primzahlen aufzählt, wäre das eine Sensation. Das Erstaunliche: Diese Formel gibt es! Der Mathematiker Yuri Matijasevic fand 1971 ein Verfahren, solche Formeln herzustellen, und die Mathematiker Jones, Sato, Wada und Wiens gaben 1976 eine solche Formel explizit an. Hier ist sie: (k+2){1 – [wz+h+j–q]2 – [(gk+2g+k+1)(h+j)+h–z]2 – [2n+p+q+z–e]2 – [16(k+1)3(k+2)(n+1)2+1–f2]2 – [e3(e+2)(a+1)2+1–o2]2 – [(a2–1)y2+1–x2]2 – [16r2y4(a2–1)+1–u2]2 – [((a+u2(u2–a))2 –1)(n+4dy)2 + 1 – (x+cu)2]2 – [n+l+v–y]2 – [(a2–1)l2+1–m2]2 – [ai+k+1–l–i]2 – [p+l(a–n–1)+b(2an+2a–n2–2n–2)–m]2 – [q+y(a–p–1)+s(2ap+2a–p2–2p–2)–x]2 – [z+pl(a–p)+t(2ap–p2–1)–pm]2} (nachzulesen in: Marcus du Sautoy: Die Musik der Primzahlen S: 248; und: Paulo Ribenboim: Die Welt der Primzahlen, S. 158; sowie auf der Webseite http://primes.utm.edu/glossary/xpage/MatijasevicPoly.html Die Formel enthält sehr viele unabhängige Variablen, in die man der Reihe nach ganze Zahlen einsetzen muss. Kommt eine negative Zahl heraus (was leider viel zu oft der Fall ist), dann wird diese Zahl ignoriert. Generiert die Formel eine positive Zahl, ist sie garantiert eine Primzahl. Wieso hat dann niemand diese Formel beachtet? Die Mathematiker fanden heraus, dass man auch für andere Zahlen solche generierenden Polynome finden kann, sodass diese Methode über das Wesen der Primzahlen nichts aussagt. Darüberhinaus sind die Koeffizienten sowie die gesamte Struktur der Formel eher willkürlich. Man kann die Anzahl der Variablen reduzieren, wodurch sich der Grad des Polynoms erhöht; oder umgekehrt. So haben sich die Mathematiker auf die Verteilung der Primzahlen konzentriert, also auf die Riemannsche Zetafunktion. -Peter Ripota-

Eintrag von G. MĂĽller, pseudonymusdebavaria@web.de am 10.04.2009

Sehr geehrter Ripota, ich, selbst promovierter Physiker, bin entsetzt über Ihre Homepage, auf der Sie eine eventuell interessierte Öffentlichkeit nach Strich und Faden zum Narren halten. Als Realsatire mag das ja noch einen gewissen Unterhaltungswert haben, aber was Sie dort verkünden, ist - nach den bestens bewährten Prinzipien der Physik- absoluter Blödsinn und zeugt von einem fundamentalen Unverständnis. Kurzum: Ich bitte Sie, Ihre Seite zu löschen. Ihre Kritik der Relativitätstheorie beispielsweise würde selbst ein Zweitsemester bestenfalls belächeln: Der Dopplereffekt beruht auf einer Verschiebung der Frequenz eines Signals, die durch Lorentztransformationen problemlos beschrieben wird und experimentell bestens bestätigt ist; Ihre Beiträge zur ART sind bestenfalls ein schlechter Witz: so sind die Einsteingleichungen gerade so konstruiert (!), dass sie den Newtonschen Grenzfall enthalten... Ich empfehle Ihnen, um sich vor weiterer Blamage zu retten, sich mit einem seriösen Physikbuch für untere Semester vertraut zu machen, z.B.: W. Demtröder "Experimentalphysik I" oder W. Greiner "Theoretische Physik I,II". Das Gleiche gilt für Ihre Beiträge zur Quantenmechanik, zu denen ich mich besser nicht äußere, weil Gefahr besteht, dabei ausfällig zu werden (difficile est, satiram non scribere...)...Astrologe, bleib bei Deinen Tierkreiszeichen...Werfen Sie doch einmal einen Blick in Feynman`s "Lectures on Physics: Quantum Mechanics"... Da dürfte Ihnen einiges klarer werden... Schließlich noch Ihre Anmerkungen zur Evolution: Mit Verlaub - Sie sind schlicht entweder ein naturwissenschaftlicher Ignorant (was aufgrund der Inhalte Ihrer Homepage ziemliche nahe liegt) oder ein irgendwie verirrter Ideologe: Jedes der angesprochenen Probleme der Evolutionstheorie ist mittlerweile hinreichend gut erklärt - für den wissenschaftstheoretischen Hintergrund empfehle ich Ihnen beispielsweise G. Vollmer, für den fachlichen: Ernst-Peter Fischers (sehr hübsch bebildertes) "Große Buch der Evolution", Mayrs "Das ist Evolution" oder, falls Sie an verhaltesnbiologischen Themen interessiert sind die Bücher von Irenäus Eibl-Eibesfeldt oder das Büchlein aus der Fischer-Kompakt-Reihe zur Soziobiologie.... Mit freundlichen Grüßen, G. Müller

Eintrag von Prof. J. Meyer, joachim.meyer.berlin@arcor.de am 13.03.2009

Bei den zahlreichen Kritikern der Einsteinschen Theorien im Internet gehören Sie ganz offenbar zu den wenigen, die sich auch gegen den Urknall ausgesprochen haben. Sie befinden sich da in guter Gesellschaft. Auch der schwedische Nobelpreisträger Hannes Alfven war ein Gegner der Urknall-Theorie, hat noch im Juli 1989, kurz vor seinem Tod, in einem Fernseh-Interview gesagt, daß dies eine Theorie sei, die sich mit größtmöglicher Propaganda durchgesetzt habe. Ausgangspunkt für die Urknall-Theorie ist die von Hubble entdeckte kosmologische Rotverschiebung, für die man keine andere Erklärung hatte als mit dem Doppler-Effekt. Eine etwaige Ermüdungs-Erscheinung des Lichtes aufgrund eines kosmischen Gravitationsfeldes, wie Sie sie jetzt wieder aufwärmen wollen, hat man schnell aufgegeben. Es wäre eine typische ad hoc Hypothese, die auch nur funktionierte, wenn das kosmische Gravitationsfeld systematisch auf die Erde ausgerichtet wäre, mit der Erde also wieder im Mittelpunkt der Welt. Das kosmische Potential ist zwar sehr groß, dürfte aber, zumindest in kosmischen Dimensionen, als einigermaßen homogen zu betrachten sein. Zu einer "Ermüdung" des Lichtes trägt es nichts bei. Und doch sind Sie mit der Heranziehung der Gravitation im Prinzip auf dem richtigen Weg. Die Gravitation spielt in der Tat eine gravierende Rolle, nur in ganz anderer Weise als Sie glauben. Wenn Sie mir Ihre E-Mail Adresse angeben, sende ich Ihnen einiges zum Nach-denken. Glückauf! Joachim Meyer

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